Dienstag, 31. August 2010

Texten oder doch Buch

Ich schreibe Texte für eine kleine Wissenschaftsblog-Community, dadurch bin ich in damals in die Selbstständigkeit gekommen und habe dann auch ebenfalls auf verschiedenen Seiten Artikel veröffentlicht. Jetzt will ich mich sogar mal an ein eigenes Buch wagen, um mich aber weiterhin über Wasser halten zu können, habe mich um einen Kredit für Freiberufler bemüht und ihn auch bekommen. Das war gar nicht so leicht, da ich nicht über ausreichend Sicherheiten verfüge. Da sich aber meine Freundin bereit erklärt hat, für mich zu bürgen, hat die Bank dann doch noch zugestimmt.
Ich will mir jetzt eine Auszeit von zwei Jahren nehmen, um ausreichend Zeit zu haben, für das Buch zu recherchieren und ein paar Experimente durchzuführen. Danach steige ich dann wieder in das Blogging-Geschäft ein, das kann ich dann auch super als Werbeplattform nutzen. Zumindest machen das ein paar meiner Kollegen und bei denen funktioniert das super.
Vielleicht schreibe auch zwischenzeitlich noch einmal den ein oder anderen Artikel, falls ich gerade eine Schreibblockade bei meinem Buch habe, aber die zwei Jahre will ich extensiv nutzen. Deswegen habe ich mir ja auch einen Kredit für Freiberufler besorgt, alleine vom Geld meiner Freundin können wir leider nicht leben.
Die Laufzeit beträgt jetzt erst einmal vier Jahre. So habe ich ausreichend Zeit das Buch noch ein wenig per Blog vorzustellen und den Absatz ein wenig in die Höhe zu treiben. Und wer weiß, wenn das wirklich gut läuft, dann werde ich vielleicht auch danach schon das nächste Buch in Angriff nehmen. Aber erst einmal sehen, wie das alles bei dem ersten Buch klappt.

Mittwoch, 18. August 2010

Handwerker und die Finanzen … zwei Welten

Ich bin Handwerker – bedeutend Handwerker, und kein Buchhalter. Somit habe ich mich auch innerhalb meiner Selbständigkeit derartig verschätzt, als dass ich kurz davor war, pleite zu gehen und beim JobCenter anzuklopfen. Aber zunächst zur Vorgeschichte: seit ein paar Jahren bin ich als selbständiger Handwerker unterwegs. Ich fahre direkt zu den Kunden, verrichte meine Arbeit, stelle eine handschriftliche Rechnung (Formularrechnung), erhalte das Geld in bar und bin wieder weg. So ist der eigentliche Ablauf meiner „Buchhaltung“. Dementsprechend halte ich das Geld immer direkt in meinen Händen, was einen schwer arbeitenden Mann dazu beflügelt, abends mal eben ein Bierchen trinken zu gehen. So habe ich über Monate hinweg gelebt, immer von der Hand in den Mund … mit den entsprechenden Einnahmen. Völlig vergessen habe ich die Krankenversicherung, die Steuern und meine laufenden Ausgaben. Mein Dach über dem Kopf ist gesichert, denn ich wohne mit einem lebenslänglichen Wohnrecht im Hause meines Großvaters. Nun gut, letztendlich stand ich plötzlich kurz vor der Pleite, als die Krankenkasse vor der Türe stand und das Finanzamt ebenfalls. Wie sollte ich jetzt so schnell viel Geld auftreiben? Also pochte ich auf einen Kredit für Handwerker bei meiner Hausbank. Diese Bank erteilt jedoch keine Kredite für Handwerker, da sie Selbständigen grundsätzlich keine Kredite für Firmeninhaber erteilt. Bei einem Bierchen am Abend erzählte mir ein „Kollege“ dann, dass man auch im Internet einen Kredit für Firmeninhaber beantragen kann, was ich am gleichen Abend noch vornahm. Und siehe da, hier wurde mir ein Kredit bewilligt, natürlich erst, nachdem ich meine Buchhaltung in Ordnung brachte und eine vernünftige GuV vorlegen konnte. Nun gut – Ende gut, alles gut.

Montag, 16. August 2010

Ein Tischgrill als Geschenk

Ein bisschen überrascht war ich schon, als unsere Nachbarn uns einen Tischgrill zu unserer Einweihungsparty mitgebracht haben. Wir sind nämlich von einer Gartenwohnung in eine Etagenwohnung umgezogen, so dass wir jetzt keinen Garten mehr, dafür aber eine großen Balkon bzw. eine Dachterrasse haben. Ehrlich gesagt kannte ich diese Form des Grillens noch gar nicht. Mein Mann war dagegen begeistert. Er war nämlich schon sehr traurig, weil wir mit dem Tausch der Wohnungen unseren schönen Standgrill im Garten aufgeben mussten. Selbst für die geräumige Dachterrasse wäre diese riesige Grillstation zu groß gewesen. Deswegen hatten wir uns schon Gedanken gemacht, einen neuen Grill anzuschaffen. Diese Entscheidung wurde uns mit diesem Partygeschenk schon gleich mal abgenommen. Natürlich haben unsere Nachbarn den Tischgrill nicht ganz ohne Hintergedanken geschenkt und meinten auch gleich, dass sie doch mal auf eine Einladung zum Grillen hoffen könnten. Na ja, ein bisschen aufdringlich fand ich das schon. Aber was soll’s? Nachbarn eben. Das Geschenk dagegen, was meine Freundinnen mitgebracht haben, gefällt mir viel besser als der Grill: einen Picknickkorb. So etwas wollte ich schon immer mal haben. Und natürlich meinten auch die beiden, dass wir doch mal zusammen mit dem tollen Picknickkorb und den Kindern einen kleinen Ausflug ins Grüne planen könnten. Vielleicht in den Tierpark, da wollten Anni’s Kinder schon immer mal hin. Na ja, warum nicht. Jedenfalls bin ich total beigeistert von meinem neuen Picknickkorb und natürlich selbst schon ganz heißt da drauf ihn mal auszuprobieren. Das ist nämlich einer von diesen High-Tech-Picknickkörben, den man auch auf den Rücken schnallen kann. Das find ich besonders praktisch.