Donnerstag, 30. September 2010

Ein verlockendes Angebot

Seit einigen Jahren leite ich ein kleineres Unternehmen, das sich mit der Entwicklung und dem Vertrieb von Automobilzubehör befasst. Die Firma ist mit sechs fest angestellten Mitarbeiten nicht groß besonders groß, aber unsere Tätigkeitsfelder haben sich im Laufe der Zeit stark erweitert. Besonders durch das Internetzeitalter konnten wir uns neue Märkte und Kunden erschließen. Während anfangs Marketing, Kundenakquise und Bestellannahme hauptsächlich über Fax und Telefon erfolgten, hat seit mehreren Jahren der Webshop und die Kommunikation mit dem Kunden via Email mehr und mehr an Bedeutung gewonnen. Dabei haben wir nicht nur neue Kunden gewonnen, sondern auch der Umsatz hat sich stetig erhöht. Unseren Internetauftritt und Webshop haben wir schon seit fast 10 Jahren bei einem großen Provider und waren bis jetzt immer sehr zufrieden, was sowohl die Verfügbarkeit der Seiten als auch die Kosten betrifft. Den Mitarbeitern im Haus steht ein kleines Heimnetzwerk zur Verfügung.
Letzte Woche erhielt ich Besuch von einem Vertreter eines größeren IT-Unternehmens aus der Region. Er erkundigte sich nach unseren Hardware- und Internetlösungen und befand dann unsere vorhandenen Einrichtungen für unzureichend. Auf seine Empfehlung sollten wir eine eigene Serverarchitektur mit VServern, Windows Server oder Windows VServer aufbauen und unsere bisherigen Systeme völlig umstellen. Das klang auch erst mal alles sehr plausibel und verlockend. Kurze Zeit späterer schickte uns die IT-Firma auch ein entsprechendes Angebot zu. Ich habe dann das Angebot sorgfältig geprüft und lange mit den Mitarbeitern über die Vor- und Nachteile einer Umstellung gesprochen. Letztendlich sind wir trotz des guten Angebots zu dem Entschluss gekommen, an unseren bisherigen Strukturen festzuhalten, da wir einerseits über einen zuverlässigen und günstigen Provider verfügen und unsere eigenen Systeme sehr gut laufen.
Schließlich ist ja so eine große IT-Umstellung auch meistens mit unvorhersehbaren Schwierigkeiten verbunden.

Mittwoch, 29. September 2010

Schlechte Urlaubsbilder mit einem Fotokurs retten?

Im letzten Urlaub fuhren wir nach Rügen an der Ostsee, da wir den Urlaub sehr gerne in Deutschland verbringen. Hierfür schaffte ich mir extra eine digitale Spiegelreflexkamera an, um den Urlaub für das Fotoalbum fest zu halten. Leider ließ die Qualität der Bilder bei der Sichtung zuhause sehr zu wünschen übrig. Die Einen waren verwackelt und Andere wiederrum hatten einen Blaustich. Einige Bilder waren mit ein wenig Bearbeitung zu gebrauchen aber die meisten waren leider nicht verwendbar. Ich ärgerte mich ins Bodenlose und schaute mich nach einem Online Fotokurs um, wo die Bildbearbeitung auch mit gelehrt wird. Nach einiger Recherche im Internet fand ich einen Anbieter, der Fotokurse online zu einem geringen Preis anbot. Auch konnte man hier die Bildbearbeitung erlernen damit die halbwegs gelungenen Urlaubsbilder noch rettbar werden könnten. Ich registrierte mich bei dem Anbieter des Online Fotokurses und konnte sofort mit dem Fotokurs loslegen. Ich erteilte Ihnen eine Einzugsermächtigung über mein Konto und kurze Zeit später wurde auch der korrekte Betrag von meinem Konto ab gebucht. Als allererstes schaute ich mir die Videos des Online Fotokurses an, wo es um die Kameraeinstellung ging. Hier machte ich als Laie schon die ersten Fehler doch diese behob ich sehr schnell. Ich machte eine paar Testaufnahmen von meinem Balkon und es war weder verwackelt noch ein Blaustich in den Bildern. Danach machte ich mich an die Urlaubsbilder, die vielleicht noch zu retten waren. Im Online Fotokurs erlernte ich auch die Grundkenntnisse der Bildbearbeitung und holte das bestmögliche aus den Urlaubsbildern heraus. So erlernte ich durch den Online Fotokurs die Kunst der Fotografie und kann meine Kamera inzwischen sehr gut auch für andere Dinge nutzen.

Dienstag, 21. September 2010

Terrarienbau leicht gemacht

Egal ob für Nager oder Reptilien, was in Fachgeschäften an Geld für Terrarien verlangt wird, ist in meinen Augen eine Unverschämtheit. Genau deshalb baue ich mir solche Dinge dann lieber selber, oder eher gesagt lasse ich sie mir von meinem Freund bauen. Er hat ein begabtes Händchen und hat mir schon den ein oder anderen Kasten aus Plexiglas für meine Tiere gebaut. Das höchste Terrarium, dass er mir für meine Schlangen gebaut hatte ist 1,2 Meter hoch und etwa 60 Zentimeter breit. Und was ich für solche Maße in einem Fachgeschäft für ein fertiges Terrarium bezahlt hätte wäre sicherlich das acht bis zehnfach gewesen. Etwas mehr als hundert Euro hat mich das ganze gekostet, da neben den Scheiben aus Plexiglas auch ein paar Steine und Alu Verbundplatten verbaut wurden. Die Arbeit die dahinter steckte, hatte im Grunde kaum mehr als einen Tag in Anspruch genommen. Für Manche mag das jetzt etwas morbide klingen, doch ich züchte auch die Mäuse, welche als Futter für die Schlangen dienen selbst und habe daher auch für diese Tiere zwei Käfige aus Plexiglas. Nein, einer der Käfige ist sogar aus PETG, doch das ist Plexiglas sehr ähnlich. Um auf die Mäuse zurück zu kommen, mein Freund hat mir nun sogar ein Röhrensystem für die Nager gebaut, um den Tieren etwas mehr Spaß und Bewegung zu bieten. Ich weiß gerade nicht ob es dieses PETG oder Plexiglasrohr ist, doch das Geld, dass man so sparen kann ist der Wahnsinn. Man muss mit dem Plexiglasrohr nur etwas erfinderisch umgehen und das kann mein Freund allemal. Doch hätte ich ihn nicht mehr, ich würde ab jetzt alles selber bauen. Mein Keller ist mit sämtlichen Geräten ausgestattet und so ein Plexiglasrohr werde jawohl auch ich zurechtschneiden können. Doch zum Glück habe ich ja mein Schatz, mit dem Handwerkergen!

Mittwoch, 15. September 2010

Meine Eltern sind mein Vorbild

Ich habe schon früh von meinen Eltern gelernt, dass es wichtig ist, an die Zukunft zu denken. Ich werde mich immer an ihre Ratschläge halten, weil ich anhand von ihnen sehe, dass es so funktioniert. Sie besitzen inzwischen ein Haus, und können bequem und entspannt von den Ersparnissen leben, die sie die ganze Zeit über zurückgelegt haben. Ich möchte gar kein Haus haben, denn mir reicht eine Eigentumswohnung. Schließlich hätte ich gar nicht die Zeit, mich um so viele Zimmer, und wohlmöglich noch um einen Garten zu kümmern. Meine Eltern haben das alles mit der Hilfe einer Baufinanzierung geschafft, und das werde ich auch versuchen. Wenn ich das richtig verstanden habe, sind diese Verträge so ähnlich wie Kredite aufgebaut, aber so ganz sicher bin ich mir da nicht. Das Beste wird sein, wenn ich mir vorher einen Termin bei der Bank geben lasse, wo ich mir alle Möglichkeiten, die ich habe, erklären lasse. Ich muss ja nichts überstürzen, denn gerade solch wichtige Entscheidungen sollten immer gut durchdacht sein. Ich werde alle Eventualitäten miteinander vergleichen, und für mich das Richtige raussuchen. Ein geregeltes Einkommen habe ich, und es sieht auch nicht so aus, dass sich das in den nächsten Jahren ändert. Wer weiß, vielleicht klappt es ja schneller mit meiner Eigentumswohnung, als ich dachte. Ich werde alles Mögliche tun, damit ich mich später genauso entspannt zurücklehnen kann, wie meine Mutter und mein Vater, denn dann habe ich mein Ziel erreicht. Bis es so weit ist, vergeht zwar noch eine Menge Zeit, dennoch muss man schon so früh wie möglich damit anfangen, sich Gedanken darüber zu machen. Meine Eltern haben dies auch getan, und genau aus diesem Grund haben sie alles erreicht, was geht. Sie sind, und bleiben mein Vorbild.

Dienstag, 14. September 2010

Der Job des Rechtsanwalts

Derzeit besuche ich die 13. Klasse auf dem Gymnasium. Mein Abi habe ich so gut wie in der Tasche. Allerdings fehlt mir noch die Zukunftsjobidee! Ich möchte gerne studieren. Aber was? Architektur wäre sicherlich superinteressant, aber irgendwie liegt mir das technische Zeichnen nicht. Ich brauche einen soliden Job, in dem ich mit Büchern und Menschen zusammenarbeiten kann. Also schlug mir ein Kumpel vor, doch einfach Rechtswissenschaften zu studieren. Ich könnte später einen auf Rechtsanwalt Versicherungsrecht oder auch Rechtsanwalt Bankrecht machen! Naja, nicht wirklich meine Lieblingsthemen. Aber ich kann auch Rechtsanwalt Familienrecht werden. Letztendlich lerne ich sowieso erst einmal alles und kann mich später auf gewisse Tätigkeitsschwerpunkte spezialisieren oder gar meinen „Fachanwalt“ machen. Mich würde insbesondere das Rechtsanwaltsdasein für Familienrecht interessieren. Gut, Scheidungen und Sorgerechtsstreitigkeiten sind nicht schön, aber ich glaube, der Welt fehlt noch ein Rechtsanwalt Familienrecht, der sich bestens in die Lage der „Opfer“ hineinversetzen kann. Ich bin selbst Scheidungskind und kann da mitreden. Wenn dies bedeutet, dass ich auch das Bankrecht und Versicherungsrecht drin haben muss, dann lerne ich das halt. Der Vorteil ist ja, dass mir während des Studiums immer mehr Schwerpunktbereiche auffallen werden, denn allein mit dem Familienrecht würde der Job hinterher sicherlich zu stupide. Mein Kumpel studiert bereits Jura und findet das Studium richtig klasse. Die Studiengebühren finanziert er sich  durch Nebenjobs. Er ist der Meinung, dass der Staat nicht noch einen Bafög-Empfänger mehr braucht. Daher erhält er auch noch Unterstützung von den Eltern. Naja, meine erste „rechtliche Handlung“ wäre der Bafög-Antrag, denn hierauf habe ich Anspruch.

Dienstag, 7. September 2010

Zeitarbeitsfirmen in Berlin

Ich war letztens auf der Suche nach einem Job, da wurde mir eine Zeitarbeitsfirma in Berlin empfohlen. Da ich recht flexibel bin, dachte ich mir, probiere ich die mal aus. Eine Wohnung in Berlin zu finden ist ja auch nicht so ein großes Problem. Und die zusätzlichen Möglichkeiten könnten sicherlich schnell zu einem neuen Job führen.
Allerdings sind die Jobangebote auch nicht unbedingt besser als hier. Aber es gibt auf jeden Fall mehr und andere Stellen. Berlin ist halt auch etwas mehr Multi-Kulti als das Land und hat mehr StartUps insbesondere im Bereich der kreativen Branchen.
Die Anmeldung lief recht unkompliziert und die Personalvermittlung hat sehr gute Kontakte zu den Firmen. Das lief also schon mal alles nach Plan, auch wenn ich sicherlich ein wenig auf eine Stelle warten muss. Aber es gibt ja nicht nur eine Zeitarbeitsfirma.
Mit Zeitarbeit habe ich allgemein keine schlechten Erfahrungen gemacht. Viele Bekannte sind schon früher durch Zeitarbeitsfirmen an feste Jobs herangekommen.
Die Chancen bei der aktuellen Wirtschaftslage sind sicherlich nicht die schlechtesten, da ja bald ein solider Aufschwung kommen soll/kann. Und wenn man dann schon mal in einer Firma angelernt ist, ist es ja auch einfacher den Umstieg auf eine Vollzeitstelle zu schaffen.
Auf jeden Fall ist es besser als ein Praktikum zu machen, da man als Zeitarbeiter schon richtige Aufträge bearbeiten kann und so mehr Erfahrungen sammeln kann, auch wenn es keine Vollzeitstelle in der Firma werden sollte. Ich hoffe mal dass sich mir Berlin neue Möglichkeiten bieten. Schön wäre es, mal sehen was sich so alles ergibt.